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Südafrikas Transportsektor kommt in Bewegung

Johannesburg (GTAI) - Südafrika will die Transportinfrastruktur mit einem Masterplan fit für die Zukunft machen. Die staatlichen Betreibergesellschaften beginnen bereits mit der Planung von Einzelvorhaben. Im Güterschienenverkehr werden die Kapazitäten für den Export von Kohle und Mangan ausgebaut. Auch die Pendlernetze in den Großstädten werden modernisiert. Massive Bauarbeiten dürfte die Ausweitung der Gautrain-Schnellzugstrecken im Großraum Johannesburg auslösen. Auch in die Autobahnen wird investiert.

Der Transport-Masterplan der südafrikanischen Regierung formuliert ehrgeizige Ziele: Bis 2050 sollen rund 64 Milliarden US-Dollar (US$) in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur fließen. Knapp die Hälfte davon soll der Schienensektor erhalten. Weitere 17 Milliarden US$ sind für das Straßennetz vorgesehen. Bei der Planung und Realisierung von Einzelvorhaben kommen vor allem die großen Staatsunternehmen wie Transnet, Passenger Rail Agency of South Africa (PRASA) und South African National Roads Agency (SANRAL) ins Spiel.

Transnet betreibt den Güterschienenverkehr und die Häfen des Landes. Der Fokus des Unternehmens liegt derzeit auf dem 978 Kilometer langen Exportkorridor für Kohle. Dieser führt von den Waterbergen im Norden des Landes zum Verschiffungsterminal in Richards Bay. Zielvorgabe ist dabei, die Kapazität des Streckenhauptteils (Ermelo - Richards Bay) von zurzeit 81 Millionen Tonnen im Jahr auf 132 Millionen Tonnen zu erhöhen. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn der allgemeine Frachtverkehr von der Strecke verlagert wird, sodass die Trasse ausschließlich zum Kohletransport genutzt werden kann.

Deshalb soll mit dem Swazi-Rail Link eine Ausweichtrasse für die Beförderung allgemeinen Frachtguts entstehen. Das rund 1,4 Milliarden US$ teure Vorhaben umfasst eine rund 150 Kilometer lange Neubaustrecke durch Swasiland. Zusätzlich werden bestehende Streckenabschnitte erneuert. Die Machbarkeitsplanungen konnten 2017 abgeschlossen werden. Auch der Landerwerb ist bereits im Gange. Das Vorhaben soll über eine Public-private-Partnership (PPP) realisiert werden.

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Edith Mosebach