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SWOT-Analyse - Äthiopien (Mai 2018)

Nairobi (GTAI) - Äthiopien entwickelt sich zunehmend zum ökonomischen Powerhouse in Ostafrika. Bislang konnte die Politik mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Vielleicht schafft es der neue, 42 Jahre junge Premierminister, den repressiven Staatsapparat zu reformieren.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat die äthiopische Regierung auf ökonomischer Front bislang liefern können: Dank neuer Infrastrukturen und moderner Industriezonen kommen internationale Low-Tec-Produzenten, schaffen Arbeitsplätze und puschen das Land in eine industrielle Liga. Zudem hofft die über 100 Millionen große Bevölkerung auf ein besseres Leben - ein Riesenmarkt, der darauf wartet, erschlossen zu werden.

Immenses Stromexportpotenzial

Was Äthiopien attraktiv macht, ist sein Potenzial und die realistische Aussicht, dass es erschlossen werden kann. Weit fortgeschritten ist bereits die Nutzung der Wasserkraft. Mega-Kraftwerke und Stromtrassen können in ein bis zwei Jahren in Betrieb genommen werden und Strom zu konkurrenzlos niedrigen Preisen liefern - auch an Nachbarländer.

Vielversprechend sind auch eine Vielzahl neuer Industrieparks, die in Rekordzeit aus dem Boden gestampft werden und in denen sich Billiglohnindustrien ansiedeln. Erste Unternehmen produzieren bereits erfolgreich Textilien, Bekleidung und Schuhe für ausländische Märkte. Weitere Produktgruppen werden bald hinzukommen. Laut UNCTAD flossen 2016 rund 3,2 Milliarden US-Dollar (US$) an Direktinvestitionen ins Land (zum Vergleich Kenia: 394 Millionen US$). Wer in Äthiopien investiert, muss allerdings viel Geduld und einen langen Atem mitbringen: Die Bürokratie ist langsam und nur begrenzt lernfähig, während der Devisenmarkt leergefegt ist und es wohl noch viele Jahre dauern wird, bis erwirtschaftete Gewinne problemlos ausgeführt werden können.

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Edith Mosebach