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SWOT-Analyse - Gambia (Juni 2018)

Banjul (GTAI) - Im westafrikanischen Gambia kehrt mit der Amtsübernahme durch Präsident Adama Barrow wieder Optimismus ein. Die Geschäftschancen dürften in den kommenden Jahren zunehmen. Gleichwohl bleibt Gambia ein schwieriger Markt auf fragilem Fundament.

Das westafrikanische Gambia gehört mit einer Einwohnerzahl von 2,1 Millionen Menschen zu den kleinen Märkten in Westafrika. Das Land weist eine besondere geografische Lage auf, weil es vom deutlich größeren Senegal im Norden, Osten und Süden umschlossen wird. Nur im Westen an der Mündung des Gambia-Flusses verfügt Gambia über einen Zugang zum Atlantischen Ozean. Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von etwa 480 US-Dollar (US$) im Jahr zählt es zu den ärmsten Ländern Afrikas.

Chancen bei Bauprojekten

Trotz der geringen Marktgröße bestehen zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten in dem unterversorgten Markt. Derzeit nimmt die Anzahl der Hochbauprojekte im Großraum Banjul deutlich zu, weil der Optimismus zurückgekehrt ist. Marktkenner berichten, dass es sich bei den Bauten in größerem Umfang um Wohnungen für ausländische Entsandtkräfte handelt. Es wird in den kommenden Jahren mit einer deutlich stärkeren Präsenz ausländischer Botschaften und Geberorganisationen in Gambia insbesondere im Großraum Banjul gerechnet. Für den Bau der Wohnungen bestehen Lieferchancen unter anderem bei Baustoffen, Armaturen und hochwertigen Einrichtungen wie Küchen und Bädern.

Darüber hinaus ist mit zahlreichen Geberprojekten in den kommenden Jahren zu rechnen. Auf einer Geberkonferenz in Brüssel im Mai 2018 wurden Gelder in Höhe von 1,45 Milliarden Euro für Gambia in Aussicht gestellt. Zahlreiche sich daraus ergebende Projekte dürften im Rahmen der technischen Zusammenarbeit im Energie-, Transport- und Gesundheitssektor sowie in der Landwirtschaft stattfinden. Bei derartigen Projekten bestehen für ausländische Unternehmen Liefer- und Beratungschancen.

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Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

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www.gtai.de
Edith Mosebach