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SWOT-Analyse - Guinea (Januar 2018)

Conakry (GTAI) - Guinea bietet diverse Geschäftschancen für Unternehmen aus Deutschland, aktuell etwa im Bereich des Bauxitbergbaus. Gleichwohl ist Guinea auch im afrikanischen Vergleich ein kleiner und zudem schwieriger Markt, den deutsche Unternehmen fast ausschließlich aus der Ferne bedienen.

Das westafrikanische Guinea ist mit einem geringen Pro-Kopf-Einkommen von rund 670 US-Dollar im Jahr eines der ärmeren Länder Afrikas. Zudem bildet das frankofone Land mit knapp 13 Millionen Einwohnern einen kleinen Markt, der von Seiten der deutschen Wirtschaft nur wenig Beachtung findet. Aktuell steigt das Liefervolumen jedoch sprunghaft an, da Minengesellschaften aus aller Welt in den Bauxitabbau investieren und hierfür Ausrüstungen importieren.

Präsident Alpha Condé regiert das Land mit harter Hand, konnte aber relative Stabilität erreichen. Gleichwohl kann sich die Situation rasch ändern, weshalb sich Unternehmen vor Investitionen in Guinea generell scheuen. Diese fließen nur in sehr profitable Bereiche mit einem hohen Return on Investment. Hierzu zählen neben den Bauxitminen noch der Mobilfunksektor sowie der Betrieb des Containerterminals. Nachteilig wirkt sich auch aus, dass Guinea als einziges frankofones Land nicht der Westafrikanischen Währungsunion angehört. Der schwache guineische Franc sorgt bei Liefergeschäften für ein schwieriges Umfeld.

Bauxitboom eröffnet für deutsche Unternehmen Lieferchancen

Obwohl sich inzwischen auch außerhalb des Bergbaus einiges in der Wirtschaft tut, beschränken sich die Liefermöglichkeiten für deutsche Unternehmen immer noch weitgehend auf den Bergbau. Für die zahlreichen Bauxitminen kommen Anbieter aus Deutschland als Zulieferer von Bergbau- und Fördertechnik infrage. Guinea verfügt über rund ein Viertel der weltweit erforschten Bauxitvorkommen, zudem mit einer hohen Konzentration. Diese Vorkommen machen das Land zu einem gefragten Lieferanten aller Aluminiumhersteller.

Auch kommt es seitens der Minengesellschaften zu umfangreichen Arbeiten an der Infrastruktur für den Abtransport des Bauxits. Bahnlinien werden neu gebaut oder modernisiert, Waggons, Lokomotiven, Signaltechnik und Flotten an Lastkraftwagen bestellt. Darüber hinaus werden die Verladehäfen mit neuen Terminals versehen. Die lokalen Bauunternehmen rechnen zudem damit, dass die Regierung bald mit Infrastrukturinvestitionen beginnt, zumal sie an den Erlösen des Bauxitexports beteiligt ist. So dürften neue Überlandstraßen und Wohnsiedlungen entstehen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach