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SWOT-Analyse - Kenia (Juni 2018)

Nairobi (GTAI) - Kenia gerät regional ins Hintertreffen, denn seine Nachbarländer locken mehr ausländische Direktinvestitionen an. Außerdem verursachen Korruption, eine hohe Verschuldung und schlechte Regierungsarbeit Kosten, die Geldgeber abschrecken.

Trotz positiver Wachstumszahlen gerät Kenia als einstige Vorzeigewirtschaft in Ostafrika zunehmend ins Hintertreffen. So ist die äthiopische Volkswirtschaft nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bereits an Kenia vorbeigezogen. Und sollte Tansania eines Tages sein Gas und Uganda sein Öl exportieren, würde Kenia auch von diesen Ländern unter Druck geraten. Zu lange hat sich Kenia auf seinen Erfolgen ausgeruht, Reformen vernachlässigt und vor allem versäumt, Arbeitsplätze zu schaffen.

Strom- und Wasserversorgung wird zur ernsten Herausforderung

Die durchaus beeindruckende Skyline der Hauptstadt mit ihren Wohntürmen und Shopping-Malls ist für Kritiker kein Zeichen des Erfolgs, sondern ein Mahnmal für das, was schief läuft. Schätzungsweise ein Drittel der Staatsausgaben sind nicht ordentlich belegt, die Korruption hat endemische Züge erreicht - Geld, was dann seinen Weg in den Immobiliensektor findet. Gleichzeitig hält die Wasser- und Stromversorgung nicht mehr Schritt, von der Müllentsorgung und der weitgehend fehlenden Abwasserentsorgung ganz zu schweigen. Die Schlaglöcher in den Straßen werden tiefer und neue Straßen sind schon bei Fertigstellung wieder zu klein.

Dabei kann sich die Oberschicht in ihren gesicherten Wohnvierteln und Shoppingmalls der Realität entziehen, während die Slums der Stadt überproportional schnell wachsen. Rund eine Million junger Menschen verlassen jährlich die Bildungseinrichtungen des Landes, überwiegend für Jobs ausgebildet, die es in der Realität gar nicht gibt. Neun von zehn landen dann im informellen Sektor bei einer Tätigkeit, auf die sie nicht vorbereitet wurden. Eine tickende Zeitbombe.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach