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SWOT-Analyse - Kenia (November 2017)

Nairobi (GTAI) - Nach den Präsidentschaftswahlen nimmt die politische Spannung ab. Die Staatsverschuldung erreicht neue Höchststände und schränkt den Handlungsspielraum der Regierung ein. Ausländische Direktinvestitionen gehen weiter zurück - Kenia gerät in der Region immer mehr ins Hintertreffen.

Kenia hat sich zu lange auf seinen Erfolgen ausgeruht und unangenehme Wahrheiten verdrängt: In der Hauptstadt Nairobi stehen moderne Bürogebäude und Shopping-Center, während die Einwohner unter einem hohen Verkehrsaufkommen leiden, über eine mangelnde Wasserversorgung klagen und wenig besiedelte Teile des Landes der staatlichen Kontrolle entgleiten. Nach Einschätzung des IWF hat die äthiopische Volkswirtschaft die kenianische bereits überholt.

Zur Schau gestellter Reichtum

Der städtische Bauboom verlangsamt sich, hält aber an, weil es an Geldnachschub nicht fehlt. Immer neue Bürotürme und Apartmentwohnungen schießen aus dem Boden. Das Straßenbild dominieren Luxuskarossen und große Allradwagen. Der zur Schau gestellte Reichtum einer jungen Mittel- und Oberschicht ist unübersehbar. Nicht jeder Kenia-Schilling wurde ehrlich verdient. Immerhin bleibt das Geld weitgehend im Land und wird in Immobilien und teure Konsumgüter gesteckt - für deutsche Exporteure eine zunehmende Geschäftschance.

Der Spielraum der öffentlichen Hand für dringend benötigte Infrastrukturinvestitionen geht derweil zurück, weil die Verschuldung aus dem Ruder gelaufen ist. Für Refinanzierungskredite müssen immer höhere Zinsen gezahlt werden. Einerseits fährt eine teure chinesische Eisenbahn von der Küste nach Nairobi und zukünftig Richtung Uganda, andererseits kann der Staat die Wasserversorgung kaum mehr aufrechterhalten. Und während in Nairobi der vierte Carrefour-Supermarkt mit einem riesigen Warenangebot eröffnet, sind in großen Landesteilen Mangelernährung und Gesetzlosigkeit auf dem Vormarsch.

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Edith Mosebach