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SWOT-Analyse - Lesotho (Dezember 2017)

Johannesburg (GTAI) - Lesotho ist eine kleine Satellitenwirtschaft des großen Nachbarn Südafrika. Viele Sektoren wie Einzelhandel und Finanzen sind durch Unternehmen aus der Kaprepublik dominiert. Die Abhängigkeit ist aber gegenseitig: Johannesburg bei der Wasserversorgung auf Lesotho angewiesen.

Lesotho ist eine Kuriosität auf der Landkarte Afrikas. Etwa so groß wie Belgien, liegt das Königreich wie eine Insel innerhalb Südafrikas. Damit ist Lesotho neben San Marino und dem Vatikan einer von nur drei Staaten weltweit, deren Gebiet vollständig von einem anderen Land umgeben ist. Mit etwa 2 Millionen Einwohnern ist Lesotho in weiten Teilen durch hohe Gebirgsketten geprägt.

Lesotho verfügt als parlamentarische Monarchie über relativ gefestigte demokratische Strukturen. Wahlen verlaufen im Allgemeinen frei und fair, auch die Presse kann frei berichten. Dennoch sorgt die zersplitterte Parteienlandschaft für politische Unsicherheit. Die Regierung bildet in der Regel Mehrparteienbündnisse, deren Handlungsfähigkeit durch interne Streitigkeiten gelähmt wird. Häufig sorgen Zerwürfnisse für einen vorzeitigen Zusammenbruch. Zuletzt zerfiel 2017 eine Regierung unter der Führung des Premierministers Pakalitha Mosisili vom Democratic Congress (DC). Aus den Neuwahlen ging Thomas Thabane von der All Basutho Convention (ABC) als Premierminister hervor, welcher mit drei kleineren Partnern regiert.

Geber fordern stärkere Kontrolle des Militärs

Hinzu kommt die undurchsichtige Rolle des Militärs, dem politische Einflussnahme und Korruption vorgeworfen wird. Teile des Militärs stellen sich über das Gesetz, 2015 und 2017 wurden von der Regierung eingesetzte Oberbefehlshaber der Streitkräfte ermordet. Entwicklungspartner wie EU und USA fordern umfassende Reformen, insbesondere eine stärkere demokratische Kontrolle des Militärs und Maßnahmen für eine effizientere und transparentere Verwaltung der Haushaltsmittel. Ansonsten droht Lesotho Entwicklungsgelder und den privilegierten Marktzugang in die USA über den African Growth and Opportunity Act (AGOA) zu verlieren.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach