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SWOT-Analyse - Liberia (Januar 2018)

Monrovia (GTAI) - Liberia gilt selbst im afrikanischen Vergleich als schwieriger Markt. Das Land bietet für deutsche Unternehmen nur sehr begrenzte Geschäftschancen. Investiert wird derzeit kaum. Die private Wirtschaft beschränkt sich auf ein Mindestmaß. Fast alles muss importiert werden.

Liberia ist ein krisengeschütteltes Land (bis 2003 Bürgerkrieg, 2014 Ausbruch der Ebola-Seuche), welches sich glücklich schätzt, wieder politische Stabilität erreicht zu haben. Dieser Wunsch dürfte auch unter dem neuen Präsidenten George Weah fortbestehen. Gleichwohl liegt die Wirtschaft am Boden. Derzeit geringe Weltmarktpreise für Eisenerz verhindern weitere Investitionen der Minengesellschaften und sorgen für mangelnde Deviseneinnahmen des Staates.

Schwierig und von hohem Risiko geprägt sind die allgemeinen Bedingungen für wirtschaftliche Aktivitäten im Land. Die Gründe reichen von einem hohen Grad an Korruption über die geringe Marktgröße bis hin zur Versorgung von Mitarbeitern. Größere Unternehmen sind daher so gut wie nicht mehr in Liberia aktiv. Vorherrschend sind hemdsärmelige Einzelkämpfer.

Hohe Importabhängigkeit bringt Lieferchancen für Nahrungsmittel

Da Investitionen der Privatwirtschaft aktuell nahezu ausbleiben, steigt die Importabhängigkeit. Dieses für die liberianische Wirtschaft große strukturelle Problem eröffnet für Lieferanten grundsätzlich Lieferchancen. Das Land muss Konsumgüter, vor allem Nahrungsmittel, in großen Mengen importieren. Teurere Produkte fragt zudem die fast ausschließlich in Monrovia ansässige Oberschicht nach. Auch aus Deutschland stammende Produkte haben Verkaufschancen.

Das Finden eines Handelspartners ist aufgrund der geringen Präsenz größerer regional operierender Handelsgesellschaften in Monrovia schwierig. Beherrscht wird der Handel fast komplett von libanesischen Familienunternehmen, welche seit mehreren Generationen in dem westafrikanischen Land aktiv sind. Deren Professionalisierungsgrad ist unterschiedlich ausgeprägt.

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Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
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Edith Mosebach