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SWOT-Analyse - Namibia

SWOT-Analyse - Namibia

Johannesburg (GTAI) - Namibia überzeugt durch politische Stabilität und institutionelle Stärken. Ergiebige Vorkommen an Bodenschätzen locken internationale Bergbaufirmen in das Land. Daraus ergibt sich aber eine große Rohstoffabhängigkeit; eine industrielle Basis ist bislang kaum vorhanden.

Namibia zählt zu den kleinen Volkswirtschaften im südlichen Afrika. Mit 824.000 qkm ist das Land mehr als doppelt so groß wie Deutschland, gehört aber bei nur 2,5 Mio. Einwohnern zu den am geringsten besiedelten Staaten weltweit. In Bezug auf die Größe des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ist der Abstand zu den regionalen Wirtschaftsmächten Südafrika, Angola und Sambia signifikant.

Namibia ist einer der politisch stabilsten Staaten Afrikas. Seit der Unabhängigkeit vom großen Nachbarn Südafrika 1990 gab es eine Reihe freier und fairer Wahlen, die allesamt von der Befreiungsbewegung South-West Africa People's Organization (SWAPO) gewonnen wurden. Das Land verfügt über eine Vielzahl institutioneller Stärken, etwa eine unabhängige Zentralbank und Justiz. Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit ist fest verankert. Im "2017 World Press Freedom Index" der Organisation "Reporter ohne Grenzen" liegt Namibia bei der Bewertung der Pressefreiheit mit Rang 24 vor allen anderen afrikanischen Staaten.

Soziale Probleme können zu gesellschaftlichen Spannungen führen

Dennoch muss Namibia dringend Lösungen für Probleme wie Armut, soziale Ungleichheit und hohe Arbeitslosigkeit finden. Ein Problem ist dabei die fehlende industrielle Basis. Namibia produziert in erster Linie mineralische oder landwirtschaftliche Rohstoffe (Rindfleisch, Fisch) für den Export, während Fertigerzeugnisse für den lokalen Konsum weitgehend importiert werden. Der Einzelhandel wird von südafrikanischen Ketten dominiert, die große Teile des Sortiments aus der Kaprepublik mitbringen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
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Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
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Edith Mosebach