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SWOT-Analyse - Ruanda

SWOT-Analyse - Ruanda

Nairobi (GTAI) - Ruanda macht vieles richtig, kann aber nicht auf große Erfolge hoffen. Das Land ist zu klein und zu arm, die Produktionskosten sind wegen der Handelsrouten durch Kenia und Tansania zu hoch. Auch die wenig friedlichen Nachbarn Burundi und im Osten die DR Kongo sind zusätzliche Risiken.

Ruanda ist ein kleines, armes, dicht besiedeltes Land. Aus dem Genozid vor über 20 Jahren haben die Elite und vor allem der starke Mann des Landes, Präsident Paul Kagame, gelernt und setzen nun auf Armutsbekämpfung und eine liberale, korruptionsarme Wirtschaft. Die Rahmenbedingungen aber sind dennoch schlecht und die Ausgangslage ist bescheiden. Die Beziehungen zur internationalen Gebergemeinschaft sind nicht spannungsfrei.

"Saubere" Wirtschaftspolitik im doppelten Sinne

Ruanda verfolgt eine relativ vernünftige Wirtschaftspolitik und macht in internationalen Indices eine gute Figur, insbesondere im Regionalvergleich. Während das kleine Land für den ehemaligen deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier ein Anker der Sicherheit ist, preisen es andere Beobachter als eine bestechungsfreie Insel im ostafrikanischen Korruptionssumpf. Vor allem westliche Besucher loben derweil die sauberste Hauptstadt auf dem afrikanischen Festland - Folge einer geradezu brillanten PR-Strategie des diktatorischen Staatspräsidenten.

An den schwachen Rahmenbedingungen kann allerdings auch der wirtschaftsfreundliche Präsident nur wenig ändern. Mit Hochdruck setzt der Staat auf einen Ausbau der Stromversorgung, ist dabei aber mangels Eigenkapital von Gebern und privaten Investoren abhängig. Erstere wären zu höherer Hilfe bereit, wenn der Präsident mehr Demokratie zulassen würde. Eine verstärktes Engagement letzterer wäre derweil zu begrüßen, wenn diese nicht die hohen Risiken des Landes einpreisen müssten. Ohne billige Energie aber hat Ruanda als Produktionsstandort keine Chance.

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Edith Mosebach