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SWOT-Analyse - Simbabwe (Mai 2018)

Johannesburg (GTAI) - Simbabwe hat in der Vergangenheit zahlreiche Stärken eingebüßt. Ein neuer Staatspräsident will sich nun an den Wiederaufbau des Landes machen. Sollte es zu entschiedenen Reformen kommen, könnte die Sanierung der Infrastruktur und Industriebetriebe viele Geschäftschancen bieten.

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 17 Milliarden US-Dollar (US$) ist Simbabwe die viertgrößte Volkswirtschaft im südlichen Afrika nach Südafrika, Angola und Sambia. Das Land hat etwa 14,5 Millionen Einwohner, fällt bezüglich des Pro-Kopf-Einkommens jedoch gegenüber den meisten Nachbarstaaten zurück. Nur in Mosambik und Malawi ist das Einkommensniveau noch geringer.

Robert Mugabe hinterlässt das Land als Scherbenhaufen

Einst galt Simbabwe als das Juwel Afrikas. Die Landwirtschaft blühte und es bildete sich eine breite industrielle Basis. Das Land fand hohe Anerkennung für sein fortschrittliches Bildungssystem. Dann sorgte die katastrophale Wirtschaftspolitik Robert Mugabes dafür, dass Simbabwe heute durch ein extrem schwieriges Marktumfeld geprägt ist. Die Enteignung von rund 6.000 weißen Farmern resultierte in einem Zusammenbruch der kommerziellen Landwirtschaft, wichtige Exporteinnahmen brachen weg.

Zudem warf die Regierung die Notenpresse an, um ein hohes Haushaltsdefizit zu finanzieren. Es folgte eine Hyperinflation, die 2009 in der Abschaffung des Simbabwe-Dollar gipfelte. Viele der gut ausgebildeten Simbabwer flohen vor der dadurch ausgelösten Wirtschaftskrise ins Ausland.

Nach dem vom Militär erzwungenen Abgang Robert Mugabes regen sich Hoffnungen auf einen Neuanfang. Der neue Staatspräsident Emmerson Mnangagwa ist jedoch ein alter Weggefährte Mugabes und als ehemaliger Verteidigungs- und Justizminister eng mit dem repressiven Sicherheitsapparat des Landes verknüpft. Zur Intervention des Militärs war es vor allem dadurch gekommen, dass sich die Ehefrau Mugabes zur neuen Staatschefin aufschwingen wollte und den lange als dessen Nachfolger gehandelten Mnangagwa zur Seite drängte. Deshalb bleibt abzuwarten, ob Mnangagwa als Vertreter des alten Regimes Simbabwe zu einem Aufbruch verhelfen kann.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach