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SWOT-Analyse - Südafrika (Februar 2018)

Johannesburg (GTAI) - Südafrika verfügt über eine breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur. Zahlreiche Industriezweige bieten Absatzchancen für deutsche Unternehmen. Wichtige Stärken sind die politische Stabilität und unabhängige Justiz. Für Risiken sorgen Staatsverschuldung und geplante Landreform.

Südafrika ist nach Nigeria nur noch die zweitgrößte Volkswirtschaft Afrikas. Mit über 190 Millionen Einwohnern verfügt Nigeria allerdings über eine mehr als dreimal so große Bevölkerung wie die Kaprepublik. Zudem ist Südafrika weiterhin die am meisten entwickelte Wirtschaft des Kontinents. Während Nigeria noch stark von der Erdölindustrie geprägt ist, weist die Kaprepublik mit ihrer breiten industriellen Basis eine hohe Diversifizierung auf. Zuletzt gingen rund 36 Prozent der deutschen Ausfuhren nach Afrika ans Kap.

Institutionell gut aufgestellt

Neben einer breiten Wirtschaftsstruktur kann Südafrika auch mit institutionellen Stärken punkten. Das Land verfügt über einen hochentwickelten und gut regulierten Finanzsektor. Die Justiz arbeitet unabhängig und im afrikanischen Vergleich effektiv. In Südafrika niedergelassene Unternehmen können darauf vertrauen, zu ihrem Recht zu kommen. Die freie und in Teilen sehr kritische Presse leistet einen wichtigen Beitrag zur Meinungsvielfalt. In der durch Korruptionsskandale geprägten Ära von Staatspräsident Jacob Zuma wurden jedoch zahlreiche Institutionen, insbesondere im Justizapparat, unterminiert. Berufungen auf Positionen erfolgten im Kontext eines großen Patronage-Netzwerkes.

Der im Februar 2018 zum neuen Staatspräsidenten gewählte Cyril Ramaphosa will das verloren gegangene Vertrauen wiederherstellen und verspricht, entschieden gegen Korruption vorzugehen. Mit Ramaphosa verbessern sich die Chancen der Regierungspartei African National Congress (ANC), auch aus den Parlamentswahlen im April 2019 siegreich hervorzugehen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach