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Tansania gewinnt als Investitionsziel an Boden

Nairobi (AHK Kenia) - Das Investitionsklima Tansanias ist positiv einzustufen. Zwar ist die Regierung oft unberechenbar, wenn sie Ihre Antikorruptionsagenda verfolgt und Reformen durchsetzen will. Aber das Wirtschaftswachstum und die angestrebte Industrialisierung einiger Sektoren machen Tansania für ausländische Investoren interessant. Zu den Risiken zählen die schwache Infrastruktur, der Facharbeitermangel, Armut in der Bevölkerung, soziale Spannungen und mangelnde Planungssicherheit.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung mit etwa 7 Prozent realem Wachstum, kombiniert mit relativer politischer Stabilität, erheblichen Vorkommen von Bodenschätzen und bisher hoher Investitionsfreudigkeit machen Tansania zu einem beliebten Ziel ausländischer Investoren. Zwar ist Kenia nach wie vor die größte Volkswirtschaft Ostafrikas. Aber nicht nur aufgrund der immensen Vorkommen an Bodenschätzen verzeichnete Tansania über die vergangen Jahre die höchsten ausländischen Direktinvestitionen in ganz Ostafrika.

Steigendes Interesse an Ostafrika als Investitionsziel

Das Interesse ausländischer Investoren am tansanischen Markt wächst im internationalen Vergleich. Obwohl das südliche Afrika in 2015 mehr ausländische Investitionsprojekte aufwies als Ostafrika (27,6 Prozent der Gesamtzahl gegenüber 26,2 Prozent), verschiebt sich prozentual die Investitionstätigkeit vom südlichen Afrika nach Ostafrika. Dies beruht nicht nur auf der verstärkten internationalen Entwicklungszusammenarbeit in den Mitgliedsstaaten der ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC). Es sind immense Infrastrukturprojekte in Planung oder wurden bereits begonnen. So sollen in Tansania beispielsweise alte Flughäfen saniert sowie neue errichtet, die Häfen ausgebaut, neue Industriezonen erschlossen und Energievorhaben durchgeführt werden.

Die seit 2015 im Amt befindliche Regierung unter Präsident John Magufuli will zunächst die Hafenkapazitäten in Dar es Salaam ausbauen, da sie sich bisher als Engpass für die wachsenden landwirtschaftlichen Exporte gezeigt haben. Danach soll das von der Vorgängerregierung favorisierte Hafenprojekt weiter nördlich, in Bagamoyo, forciert werden.

Nicht zuletzt wurden in den letzten Jahren erhebliche Erdgasvorkommen entdeckt, welche nun multinationale Unternehmen mit entsprechenden Investitionen in Produktionsanlagen für Flüssiggas sowie Pipelineversorgung anlocken sollen. Obwohl konkrete Pläne für entsprechende Anlagen bereits vorhanden sind (BG/Shell-Gruppe), steht eine Investitionsentscheidung aufgrund von Unsicherheiten noch aus.

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Edith Mosebach