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Tansania verbietet Plastiktüten

Bonn (GTAI) – Seit 1. Juni 2019 dürfen in Tansania keinen Plastiktüten mehr importiert, exportiert, hergestellt, verkauft oder genutzt werden. Das Verbot gilt auf dem Festland von Tansania (nicht Sansibar) für Kunststofftragetaschen unabhängig von deren Dicke. Tansania folgt damit dem Beispiel der ostafrikanischen Länder Ruanda und Kenia, die aus Umweltschutzgründen bereits vor Jahren ein Verbot von Plastiktüten umgesetzt haben.

Bei Verstößen drohen Geldstrafen oder Gefängnis. Hersteller oder Einführer können demnach mit bis zu einer Milliarde Tansania-Schillingen (etwa 383.000 Euro) oder zwei Jahren Haft bestraft werden. Nutzern von Plastiktüten droht eine Geldstrafe von 30.000 bis 200.000 Tansania-Schillingen (etwa 11 bis 77 Euro) oder bis zu sieben Tagen Gefängnis.

Der Gebrauch von Kunststoffen oder Kunststoffverpackungen für medizinische Dienstleistungen, gewerbliche Produkte, die Bauindustrie, den Agrarsektor, die Lebensmittelverarbeitung oder die Sanitär- und Abfallwirtschaft ist von dem Verbot ausgenommen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.:
Repräsentant: TBA
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Dr. Michael Blank

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach