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Tansania will mit Mega-Infrastrukturprojekten punkten

Nairobi (GTAI) - Tansania ist in Zeiten des Umbruchs. Präsident John Magufuli möchte das Land auf Vordermann bringen. Megaprojekte wie die neue Normalspur-Eisenbahn und eine Rohölpipeline sind bislang auf dem richtigen Weg. Die Aufwertung der Hauptstadt Dodoma verspricht interessant zu werden, während die Hafenstadt Daressalam mit hohem Tempo auf dem Weg zu einer Megacity ist. Die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen und baulicher Qualität nimmt zu, damit auch die Chancen für deutscher Anbieter.

Der tansanische Markt besteht grob betrachtet aus drei Teilen: Den mehr oder weniger großen Infrastrukturprojekten, den Immobilienvorhaben der Fünf-Millionen-Einwohner-Metropole Daressalam sowie dem Ausbau der neubelebten Regierungshauptstadt Dodoma.

Die großen Infrastrukturprojekte beflügeln regelmäßig die Fantasie der Politik. Die Rede ist von Game-Changern, dank derer das Land bald in einer höheren ökonomischen Liga spielen will. Ganz oben steht die Nutzung der erheblichen tansanischen Erdgasvorräte von rund 57 Trillionen Kubikfuß. Im Küstenort Lindi ist eine Gasverflüssigungsanlage (two train liquified natural gas terminal; LNG) geplant.

Hinzu kommen Förderanlagen, Pipelines und anders mehr, was zwischen 15 Milliarden und 30 Milliarden US-Dollar (US$) kosten kann, eine für das Land kaum vorstellbare Größenordnung. Hinter dem LNG-Projekt stehen die Ölmultis Shell, Statoil, Exxon Mobil und Ophir Energy, die das Vorhaben in Zusammenarbeit mit der lokalen Staatsgesellschaft Tanzania Petroleum Development verwirklichen wollen, eine endgültige Investitionsentscheidung aber noch nicht getroffen haben.

Eisenbahnbau eventuell doch nicht durch chinesische Firma

Ein anderes Mega-Projekt ist eine 7,6 Milliarden US$ teure Normalspureisenbahn von Daressalam bis nach Burundi, Rwanda und Uganda. Die Chancen, dass sich westliche Firmen einbringen können sind gestiegen, nachdem die Afrikanische Entwicklungsbank AfDB (African Development Bank) als Hauptfinanzgeber zugesagt hat und der Vertrag mit einer chinesischen Firma zum Bau der Eisenbahn wegen Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe in der Schwebe hängt, so Presseberichte.

Und dann gibt es noch die 3,5 Milliarden US$ teure Rohölpipeline von Hoima in Uganda zur tansanischen Hafenstadt Tanga, die Tansania in einem politischen Coup Kenia weggeschnappt hat. Die Besonderheit: Weil das Öl von einer wachsähnlichen Konsistenz ist, muss es für den Transport erwärmt werden - für ein Land wie Tansania, in dem tägliche Stromausfälle die Regel sind, eine Riesenherausforderung. Ein anderes Mega-Projekt, das von Magufulis Vorgänger favorisierte 11 Milliarden US$ teure Bagamoyo-Hafenprojekt, ist derweil vorerst auf etwa 1 Milliarde US$ geschrumpft.

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Edith Mosebach