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Weltbank setzt auf Erneuerbare Energien

GTAI (Bonn) - Der Energiesektor lag im Finanzjahr 2017 mit 6,3 Milliarden US-Dollar auf Platz zwei der Neuzusagen der Weltbank für staatliche Vorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Bank will den Energiezugang für alle fördern und den Anteil von Erneuerbaren Energien in ihrem Projektportfolio erhöhen. Auf den Energiesektor entfällt ein Großteil der Aufträge, die deutsche Unternehmen im Rahmen von Weltbankprojekten erhalten.

Die Weltbank-Zusagen für Neuvorhaben spiegeln den hohen Stellenwert von Energieprojekten wieder. Die Weltbanktöchter, die Kredite an Staaten für Entwicklungsprojekte vergeben, sind die International Bank for Reconstruction and Development (IBRD) und die International Development Agency (IDA). Sie sagten im Finanzjahr 2017 (Juli 2016 bis Juni 2017) 6,3 Milliarden US-Dollar (US$) für Vorhaben im Energiebereich zu. Mehr gab es nur für Projekte zur Stärkung der Verwaltung (6,7 Milliarden US$). An dritter Stelle standen Transportvorhaben mit 5,8 Milliarden US$. Vorläufigen Zahlen für das Fiskaljahr 2018 zufolge blieben die Neuzusagen auf einem ähnlichen Niveau mit einer leicht positiven Tendenz.

Im Mai 2018 umfasste das Portfolio von IBRD und IDA weltweit 425 Energieprojekte mit einem Gesamtvolumen von 45 Milliarden US$. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Subsahara-Afrika mit 35 Prozent der Projekte, gefolgt von Südasien mit 20 Prozent und Ostasien mit 16 Prozent. Gemessen an den Finanzzusagen für laufende Projekte je Land, liegt Südafrika auf Platz eins gefolgt von Ägypten, Indien und Pakistan.

Im Hinblick auf die Subsektoren verteilten sich die Neuzusagen für den Energiesektor im Fiskaljahr 2017 hauptsächlich auf Gas-basierte Energiegewinnung, Exploration- und Förderung inklusive Politikberatung sowie Erneuerbare Energien ohne Wasserkraft und öffentliche Verwaltung. Betrachtet man die Anzahl der laufenden Energieprojekte, so sind die Subsektoren öffentliche Verwaltung sowie Energieübertragung und -verteilung am stärksten vertreten.

Bergbau im Fokus

In speziellen Fällen werden derzeit trotz des geplanten Ausstiegs aus der Öl- und Gasförderung noch Gasprojekte unterstützt. Die Weltbank sieht diese als wichtige und flexible Ressource für die Zeit des Übergangs zu Erneuerbaren Energien. Laut dem eigenen Bergbau-Bericht für das Finanzjahr 2016 war die Weltbank der größte Entwicklungshilfegeber für Aktivitäten in diesem Sektor und unterstützte innerhalb des letzten Jahrzehnts Investitionen in Höhe von 3,3 Milliarden US$. Auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien führe zu einer Erhöhung der Nachfrage nach speziellen Mineralien und Metallen, so der Bericht. Die Weltbank rechnet mit einer Verstärkung dieses Trends und begleitet betroffene Länder bei der Regulierung des Bergbaus und der Formulierung und Durchsetzung entsprechender Gesetze.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach