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Wirtschafts- und Unternehmerkonferenz in Ostafrika

Bonn (GTAI) - Bereits zum zweiten Mal laden die Staaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft EAC (East African Community) nationale und internationale Unternehmer und Investoren in die Region ein. Das diesjährige Motto der East Africa Business & Entrepreneurship Conference & Exhibition lautet "Beschleunigung von Industrialisierung, Innovation und Investition in der EAC". Die Konferenz findet vom 14. bis 16. November 2017 in Dar es Salaam, Tansania, statt.

Der Nachholbedarf in den ostafrikanischen Ländern ist gewaltig und Regierungen entwickeln ambitionierte Infrastrukturprojekte, um ihre Volkswirtschaften zukunftsfähig zu machen. Zu dieser positiven Entwicklung passen die Zahlen des World Investment Reports: 2016 flossen 7,1 Milliarden US-Dollar an Direktinvestitionen in die Region (+13 Prozent gegenüber 2015). Hier bekam Äthiopien mit 3,2 Milliarden US$ (+46 Prozent) das größte Stück vom Kuchen. Denn das Land fährt nach Jahrzehnten sozialistischer Misswirtschaft einen industriefreundlichen Kurs und hat erste Bereiche, wie den Textilsektor, für ausländische Investoren geöffnet. Aber auch die Öl- und Gasindustrie in Tansania und Uganda sowie die Nahrungsmittelverarbeitung entwickeln sich positiv (weiterführende Artikel: Infrastruktur ist das große Thema in Ostafrika; In der Industrie Ostafrikas gibt es noch viel zu tun).

Die dreitägige East Africa Business & Entrepreneurship Conference & Exhibition soll sowohl Kontakte in der Privatwirtschaft (B2B) ermöglichen, als auch Unternehmer und den öffentlichen Sektor (B2G) zusammenbringen. In diesem Jahr findet die Konferenz vom 14. bis 16. November 2017 in Dar es Salaam statt. Unter anderem legen die Veranstalter ihr Augenmerk auf die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie, Gesundheit, e-Commerce und Agribusiness. Gerade das Agribusiness verfügt in den Ländern Ostafrikas über große Entwicklungschancen (weiterführender Artikel: Viel Potenzial in ostafrikanischem Agribusiness).

Zu den Ländern der EAC zählen Burundi, Kenia, Ruanda, Südsudan (seit 2016), Tansania und Uganda. Die deutschen Ein- und Ausfuhren waren in den vergangenen Jahren stabil.

Die Veranstaltung wird vonseiten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterstützt. Weiterführende Informationen erteilt Frau Angelika Farhan-Reimpell vom East African Business Council (E-Mail: afarhan(at)eabc-online.com, Internet: http://www.eabc.info).

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach