Zurück
  • Home
  • Wirtschaftsausblick Februar 2018 - Südafrika

Wirtschaftsausblick Februar...

Wirtschaftsausblick Februar 2018 - Südafrika

Johannesburg (GTAI) - Der neue Präsident Cyril Ramaphosa sorgt für einen Stimmungswandel in der südafrikanischen Wirtschaft. Dem früheren Unternehmer wird durch seinen Sachverstand zugetraut, die benötigten Reformen anzupacken. Auch die Korruption soll entschieden bekämpft werden. Das Investitionsklima dürfte sich dadurch verbessern. Die Rechnung für die Politik des Vorgängers Jacob Zuma muss aber erst noch bezahlt werden. Im Staatshaushalt klafft ein großes Loch, das den Handlungsspielraum einengt.

Wirtschaftsentwicklung: Konjunkturhimmel hellt sich auf

Der Wachstumspfad der südafrikanischen Wirtschaft zeigt endlich wieder nach oben. Im Jahr 2017 dürfte die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nach Prognose der South African Reserve Bank (SARB) mit 0,9 Prozent zwar zum zweiten Mal in Folge die 1 Prozent-Marke verfehlt haben. Für 2018 wird aber mit einer Beschleunigung auf 1,4 Prozent gerechnet. Analysten wie Economist Intelligence Unit (EIU) oder die lokale Investec Bank sind zuversichtlich, dass der Aufwärtstrend anhält und ab 2020 wieder Wachstumsraten von mehr 2 Prozent erzielt werden können.

Die Hoffnungen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbinden sich stark mit dem im Februar 2018 zum neuen Staatspräsidenten gewählten Cyril Ramaphosa. Dieser war im Dezember 2017 zunächst auf dem Parteitag der Regierungspartei African National Congress (ANC) knapp als Sieger hervorgegangen. Nach einem zähen Ringen konnte die neue Parteiführung um Ramaphosa den bisherigen Staatspräsidenten Jacob Zuma zur Aufgabe drängen. Zuma hatte die Kaprepublik in den vergangenen Jahren durch unzählige Korruptionsskandale und inkonsistente Regierungsführung immer weiter heruntergewirtschaftet. Das Land fiel in eine langanhaltende Wachstumsschwäche, das durchschnittliche BIP-Plus im Zeitraum 2009 bis 2016 lag bei mageren 1,6 Prozent.

Wichtiges Anliegen Ramaphosas ist nun die Bekämpfung der Korruption und Stärkung von unter Zuma beschädigten staatlichen Institutionen, beispielsweise in der Justiz. In der Wirtschaftspolitik soll das Wachstum mit einem "New Deal" bis 2023 auf 5 Prozent gesteigert werden. Der Handlungsspielraum ist allerdings beschränkt. Aufgrund der schwachen Steigerungsraten gab es im Haushaltsjahr 2017/18 Steuermindereinnahmen von umgerechnet 4,7 Milliarden US-Dollar (US$).

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach