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Wirtschaftsausblick Januar 2018 - Guinea

Conakry (GTAI) - Guinea befindet sich in einem Prozess wirtschaftlichen Aufschwungs. Das westafrikanische Land, welches noch vor wenigen Jahren von der Ebola-Krise betroffen war, profitiert von umfangreichen Investitionen in den Bauxitbergbau und Zusagen von Geberorganisationen in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar. Große Teile davon dürften in Infrastrukturprojekte fließen. Die Geschäftschancen dürften in den kommenden Jahren deutlich zunehmen.

Wirtschaftsentwicklung: Guinea rechnet auf Jahre mit hohem Wachstum

Nachdem Guineas Wirtschaft in der Periode der Ebola-Epidemie 2014 und 2015 heftige Einbußen verzeichnete, erholt sie sich nun sichtbar. Während die Steigerungsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für 2017 auf etwa 6,7 Prozent beziffert wird, rechnet Economist Intelligence Unit (EIU) für 2018 mit einem BIP-Plus von 7,2 Prozent. Guinea war neben Liberia und Sierra Leone das von der Ebola-Krise am meisten betroffene Land.

Das derzeitige Wachstum hebt sich innerhalb der zurzeit kriselnden Region Subsahara-Afrika deutlich positiv ab. Vorteilhaft für die Stimmung in dem latent instabilen Land dürfte sich auch auswirken, dass vorerst kein Wechsel an der Spitze des Staates ansteht und damit ein gewisses Maß an politischer Stabilität gewährleistet scheint. Der im Oktober 2015 gewählte Präsident Alpha Condé muss sich erst 2020 wieder zur Wahl stellen.

Treibende Kraft für die wirtschaftliche Dynamik ist der relativ plötzlich boomende Bauxitabbau. Investoren aus aller Welt investieren derzeit mehrere Milliarden US-Dollar (US$) in den Auf- oder Ausbau von Großminen. Das Abbauvolumen soll nach Abschluss der Arbeiten von zurzeit etwa 26 Millionen auf über 40 Millionen Tonnen pro Jahr steigen.

Kontaktdaten

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Repräsentant: Johannes Kurt
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Delegierter: Ricardo Gerigk

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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

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Edith Mosebach