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Wirtschaftsausblick Januar 2018 - Madagaskar

Nairobi (GTAI) - Madagaskar kann nach einem Stillstand 2017 wieder mit einem guten Wirtschaftswachstum rechnen. Wenn das Wetter mitspielt und das Wahljahr 2018 friedlich bleibt, geht es wieder aufwärts. Internationale Geber und Investoren sind zuversichtlich, hohe Risiken aber bleiben. Für deutsche Firmen ist Madagaskar bislang lediglich ein Lieferant von Vanille und Bekleidung - mehr nicht.

Wirtschaftsentwicklung: Nickelmine erwartet Rekordproduktion

Die madagassische Volkswirtschaft dürfte 2018 und 2019 wieder um 4,6 Prozent beziehungsweise 4,2 Prozent wachsen, nachdem 2017 eine Trockenheit im Süden des Landes und ein schwerer Zyklon im Nordosten zu einem leicht negativen Wachstum geführt hatten. Zu den Wachstumsmotoren zählen eine sich wieder erholende Landwirtschaft, eine sich positiv entwickelnde Bergbauindustrie - der Bergbauriese Ambatovy rechnet mit einer Rekordproduktion - und eine wieder in die Gänge kommende Textilindustrie.

Solche Prognosen sind allerdings mit Risiken behaftet: klimatische Entwicklungen und die Afrikapolitik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump lassen sich schwer vorhersagen. Sollte Trump beispielsweise die US-Handelsprivilegien unter dem African Growth and Opportunity Act (AGOA) beschneiden, würde das Madagaskar hart treffen. Auch die in der Vergangenheit relativ unbeständige madagassische Politik nimmt Einfluss.

Aktuell sitzt die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Hery Rajaonarimampianina einigermaßen fest im Sattel, steht aber vor einer Reihe von Herausforderungen: Die Bevölkerung erwartet eine schnelle Steigerung ihres Lebensstandards und einen Rückgang der Korruption. Ende 2018 stehen zudem Wahlen an, in denen zwei ehemalige Präsidenten wieder an die Macht kommen wollen: Marc Ravalomanana und Andry Rajoelina. Konfrontationen sind geradezu vorprogrammiert. Nach anfänglichem Zögern steht die internationale Gebergemeinschaft wieder hinter Madagaskar. Ende 2016 wurden auf einer Geberkonferenz 6,4 Milliarden US-Dollar (US$) versprochen. Mit dem Geld sollen Fiskalreformen unterstützt und Projekte im Infrastrukturbereich, im Bergbau und in der Produktion gefördert werden.

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Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Repräsentant: Johannes Kurt
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Edith Mosebach