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Wirtschaftsausblick - Nigeria (Juli 2018)

Lagos (GTAI) - Seit dem Jahr 2015 befindet sich Nigeria in einer Wirtschaftskrise. Diese dürfte nach jetzigen Prognosen in den kommenden Jahren anhalten, wenn auch in abgeschwächter Form. Ein weiter steigender Ölpreis, von dem die Wirtschaft des Landes stark abhängt, würde die Lage entspannen. Trotz Krise gibt es eine Reihe von neuen Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere in der Nahrungsmittelproduktion.

Wirtschaftsentwicklung: Auf dem Papier weiterhin in der Krise

Nigeria befindet sich weiterhin in einer Wirtschaftskrise. Für das Jahr 2018 prognostiziert die Economist Intelligence Unit (EIU) gerade einmal ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,2 Prozent. Auch im Jahr 2019 ist mit nur 1,7 Prozent keine Besserung in Sicht. Für Nigeria sind derartig niedrige Wachstumszahlen angesichts eines latent drohenden politischen Kontrollverlustes problematisch. Nach wie vor wird das Land von Konfliktherden geplagt.

Die zukünftige ökonomische Entwicklung wird weiterhin stark vom Ölpreis abhängen, denn die Einnahmen aus dem Ölexport machen einen Großteil der Devisen und des Staatshaushalts aus. Sollte sich der Trend eines zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreises weiter fortsetzen, dann könnte das BIP-Wachstum im Jahr 2019 höher liegen als derzeit prognostiziert. Im Jahr 2019 stehen in Nigeria auch Präsidentschaftswahlen an. Präsident Muhammadu Buhari dürfte mit seiner Partei All Progressives Congress (APC) erneut antreten. Chancen rechnet sich auch die Peoples Democratic Party (PDP) aus. Allerdings sind beide Parteien intern gespalten, was die Zuversicht der Bevölkerung auf eine neue starke Regierung schmälert.

Die seit dem Jahr 2015 anhaltende wirtschaftliche Krise hat in Nigeria auch positive Entwicklungen ins Rollen gebracht. Investitionen im Bereich der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelverarbeitung haben zuletzt deutlich zugenommen. Nachdem die sprudelnden Petrodollars das Land bis 2015 bequem gemacht hatten, kümmert es sich nun wieder um seine Nahrungsmittelversorgung. Es engagiert sich eine neue Generation von Agrarinvestoren: Hochgebildete und mit Zugang zu Kapital ausgestattete Nigerianer, zuvor als Banker oder Anwalt aktiv, haben die Landwirtschaft als Geschäft entdeckt. Dieser Trend dürfte anhalten.

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Edith Mosebach