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Wirtschaftsausblick - Senegal (Juli 2018)

Dakar (GTAI) - Senegal gehört derzeit zu den spannendsten Märkten Afrikas. Das politisch stabile Land erfährt seit jüngster Zeit hohes wirtschaftliches Wachstum. Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Zahlreiche umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen werden durchgeführt. Auch von privater Seite fließt reichlich Kapital in die Bereiche Öl und Gas, Bergbau, Landwirtschaft und Industrie.

Wirtschaftsentwicklung: Zunehmende Dynamik

Senegal erfreut sich einer zunehmend in Fahrt kommenden wirtschaftlichen Konjunktur. Mit prognostizierten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 6,6 Prozent im Jahr 2018 und 6,2 Prozent im Jahr 2019 seitens Economist Intelligence Unit (EIU) zählt das frankofone Land neben Ghana und Côte d'Ivoire zu den erfolgreichsten Ökonomien Westafrikas.

Der Trend könnte sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Ab 2021 hofft Senegal auf den Beginn der Öl- und Gasproduktion, welche der Ökonomie noch einmal einen weiteren Wachstumsschub verleihen könnte. Die hohe wirtschaftliche Dynamik ist außergewöhnlich für Senegal, das in den letzten Jahren positiv vor allem durch seine politische Stabilität auffiel. Wirtschaftlich jedoch stagnierte das Land über viele Jahre.

Die Hochkonjunktur basiert auf erstaunlich vielen Säulen. Gute Ernten 2017/18 bei Erdnüssen, Reis und Hortikulturen sorgen für steigende Einnahmen breiter Bevölkerungsschichten. Hinzu kommt ein äußerst aktiver Bausektor, der von einer ganzen Reihe größerer Infrastrukturprojekte profitiert. Auch der Bergbau wächst stetig, vor allem mit der Eröffnung neuer Goldminen im Osten des Landes.

Im Rahmen des Plan Sénégal Emergent (PSE) strebt die Regierung unter Präsident Macky Sall zudem eine Industrialisierung Senegals an. Im Großraum Dakar werden derzeit verschiedene Sonderwirtschaftszonen (Zone Économique Spéciale, ZES) errichtet; eine davon am neuen Flughafen in Diass und eine weitere in der Vorstadt Diamniadio. Bereits in den vergangenen Jahren festigte Dakar seine Position als industrieller Hub für das frankofone Westafrika mit zahlreichen Investitionen in Anlagen für die Produktion von Konsumgütern.

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Edith Mosebach