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Wirtschaftsausblick Sommer 2017 - Namibia

Johannesburg (GTAI) - Namibias Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf und kehrt nach einem schlechten Jahr 2016 auf einen soliden Wachstumspfad zurück. Eine höhere Bergbauproduktion sowie die Erholung der Landwirtschaft von einer schweren Dürre sind die wichtigsten Impulsgeber. Andere Wirtschaftszweige wie die Bauindustrie kämpfen weiter mit Schwierigkeiten. Die Investitionstätigkeit entwickelt sich schwach. Viele Unternehmen sind durch eine geplante Black Economic Empowerment-Gesetzgebung verunsichert.

Wirtschaftsentwicklung: Bergbau und Agrarsektor kurbeln das Wachstum an

In Namibia schlägt die Wirtschaft 2017 wieder einen Wachstumskurs ein: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll nach Prognose der Economist Intelligence Unit (EIU) um 2,9% steigen. Für 2017 bis 2021 wird ein durchschnittliches BIP-Plus von 3,3% vorhergesagt. Das Land kann sich damit langsam aus der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Jahres 2016 befreien, als das Wachstum mit 0,2% fast zum Erliegen kam.

Getragen wird der Aufschwung durch einen deutlichen Anstieg der Rohstoffexporte. Den wesentlichen Beitrag liefert der Uranbergbau mit der Husab-Mine, die Ende 2016 in Betrieb gegangen ist. Die China General Nuclear Power Group (CGN) hat rund 2 Mrd. US$ in diese weltweit drittgrößte Uranförderstätte investiert. Der Uranexport dürfte dadurch 2017 gegenüber dem Vorjahr von 3.472 t auf etwa 5.800 t steigen und auch 2018 weiter zulegen. Bei Husab handelt es sich um eine anti-zyklische Mine, wobei die Abnahme der kompletten Jahresproduktion durch die CGN gesichert ist. Die anderen beiden Uranminen des Landes Rössing (Rio Tinto) und Langer Heinrich (Paladin Energy) leiden unter den niedrigen Weltmarktpreisen und müssen ihre Produktion drosseln.

Im Diamantenbergbau plant die halbstaatliche Namdeb nach Abschluss umfangreicher Wartungsarbeiten und der Inbetriebnahme des Förderschiffes SS Nujoma eine Produktionssteigerung (2016: 1,57 Mio. Karat). In den kommenden Jahren sollen zwei Förderschiffe bestellt werden. Rund 70% des Diamantenabbaus erfolgen in Namibia vom Meeresgrund. Dort werden Vorkommen von rund 80 Mio. Karat vermutet, welche die Fördertätigkeit bis mindestens 2050 sicherstellen.

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Edith Mosebach