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Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2015/16 - Mosambik

Johannesburg (gtai) - Mosambiks Wirtschaft kann mittelfristig eine hohe Wachstumsmarke von rund 7% halten. Es besteht aber eine sehr starke Abhängigkeit von Großinvestitionen in den Rohstoffsektor. Dies birgt Risiken infolge der weltweit schwachen Nachfrage. Viele Projekte im Kohlebergbau liegen auf Eis. Die Hoffnungen ruhen auf der Gasförderung. Falls die lange erwarteten Investitionsentscheidungen 2016 tatsächlich fallen, wird der Bau der Gasförderanlagen bis 2021 Milliarden US-Dollar verschlingen.

1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts

Mosambiks Wirtschaftswachstum zeigt sich angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Großwetterlage robust. Während viele afrikanische Staaten wie Südafrika, Nigeria oder Angola die niedrigen Rohstoffpreise und die konjunkturelle Abkühlung in China deutlich zu spüren bekommen, dürfte Mosambik nur eine kleine Wachstumsdelle verzeichnen. Nach 6,2% im Jahr 2016 soll die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2017 bis 2020 wieder durchschnittlich 7,1% betragen, prognostiziert die Economist Intelligence Unit (EIU). Damit bewegt sich Mosambik in gewohntem Fahrwasser.

Den optimistischen Erwartungen liegt zugrunde, dass die Energiekonzerne Anadarko (USA) und Eni (Italien) milliardenschwere Investitionen in die Erschließung ihrer Offshoregasfelder tätigen werden. Allerdings gibt es Landeskennern zufolge ernstzunehmende Gerüchte, dass beide Firmen einen Verkauf an andere Investoren erwägen. Im Rovuma-Becken haben die beiden Unternehmen zusammen Vorkommen von rund 200 Billionen Kubikfuß (trillion cubic feet, tcf) entdeckt. Die südafrikanische Standard Bank und auch der Internationale Währungsfonds (IWF) prophezeien Mosambik einen rasanten Aufstieg. Insgesamt 17 Gasverflüssigungsanlagen (LNG-Trains) mit einer Spitzenproduktion von 89 Mio. t pro Jahr hält der IWF bis 2028 für möglich, mit erforderlichen Investitionen von mehr als 100 Mrd. US$. Der mosambikanische Fiskus könnte nach diesem Szenario bis 2045 mit Gesamteinnahmen von 500 Mrd. $ rechnen.

Kontaktdaten

Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika

Johannesburg: 47 Oxford Road, Forest Town 2193 
Tel.: +27 (0)11 486 2775 
Fax: +27 (0)11 486 3625 

www.germanchamber.co.za

Geschäftsführer: 
Matthias Boddenberg

Delegation der deutschen Wirtschaft in Angola

Luanda: Rua Engenheiro Armindo de Andrade, n° 80, Bairro Miramar
Tel: +244 - 946267525
Fax: +244 222 442831

http://angola.ahk.de

Delegierter:
Ricardo Gerigk

Delegation der deutschen Wirtschaft in Ghana

Accra: Mezzanine Floor, World Trade Centre, No.29 Independence Avenue, PMB 25 TUC
Tel: +233 302 631 681/2/
Fax: +233 302 631 684

http://ghana.ahk.de

Delegierter:
Maximilian Butek

Delegation der deutschen Wirtschaft in Kenia

Nairobi: Riverside Drive, opp. Prime Bank, Riverside Mews Building (German House)
Tel: +254 20 265 1907 / 8

http://www.kenia.ahk.de

Delegierte:
Maren Diale-Schellschmidt

Delegation der deutschen Wirtschaft in Nigeria

Lagos: Plot 1701, Violet Yough Close, House B (Opposite Protea Hotel), Off Adetokunbo Ademola, Victoria Island
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
Fax: +234 1 270 0748

http://nigeria.ahk.de

Deligierter:
Dr. Marc Lucassen