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Zahlreiche Aktivitäten in Senegals Agrarwirtschaft

Dakar (GTAI) - Senegal hat in den vergangenen Jahren Fortschritte bei der eigenen Nahrungsmittelproduktion erzielt. Dakar ist mittlerweile eines der großen Leichtindustriezentren Westafrikas.

Senegal ist eines der wenigen Länder in Westafrika, die es trotz steigender Bevölkerung geschafft haben, die Nahrungsmittelimporte schrittweise zu reduzieren. Senegals Bevölkerung von derzeit knapp über 16 Millionen Menschen wächst jährlich um rund 300.000 Menschen. Auch in den kommenden Jahren ist mit Aktivitäten in der Landwirtschaft zu rechnen, denn die Wirtschaft des Landes wächst, sodass Geld vorhanden ist. Im Jahr 2018 wird von Economist Intelligence Unit (EIU) ein BIP-Wachstum von 6,6 Prozent erwartet. Ab 2021 könnte in Senegal in größerem Umfang Öl abgebaut werden, was dem Land enorme zusätzliche Geldflüsse bescheren würde. Die politische Stabilität macht das Land darüber hinaus für Investoren interessant.

Von hohem Wachstum geprägt ist insbesondere der Hortikultur-Bereich, vor allem für den lokalen Markt aber auch für den Export nach Europa. Projekte mit privaten Investoren wie Senegindia bei Richard Toll produzieren verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Laut Dr. Macoumba Diouf, für Hortikultur zuständiger Direktor im senegalesischen Landwirtschaftsministerium, werden in Senegal jährlich etwa 300.000 Tonnen Zwiebeln benötigt, von denen bislang etwa 120.000 Tonnen importiert werden müssen. "Zwar produzieren wir inzwischen etwa 500.000 Tonnen, aber durch fehlende Lagerkapazitäten geht ein Großteil der Ernte verloren. In diesem Bereich brauchen wir dringend Investitionen". Gesteigert werden konnte die Produktion auch bei Kartoffeln und Karotten.

Als Grundnahrungsmittel hat sich in Senegal in den letzten Jahrzehnten Reis etabliert. Nachdem die massenweisen Importe die Handelsbilanz immer mehr belasteten, wird seit etwa zehn Jahren entlang des Senegalflusses auf bewässertem Land vermehrt Reis angebaut. Eine weitere Ausweitung der Flächen ist geplant, da nach wie vor große Mengen an Reis importiert werden müssen. Deutlich gestiegen ist in den letzten Jahren die Produktion von Hühnerfleisch, nachdem im Jahr 2005 ein Importverbot verhängt wurde. Die Marktführer Sedima, NMA Sanders und Avisen haben massiv in neue Produktionen investiert. Auch in naher Zukunft dürfte der Sektor weiter wachsen. Laut Angaben der senegalesischen Behörden drängen jedoch insbesondere die Europäische Union (EU) und Brasilien darauf, die Importbeschränkungen aufzugeben. Die Situation bleibt daher auch fragil, weil subventioniertes Importfleisch Preisvorteile hätte.

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Edith Mosebach